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    Grundschule Grüntal
                Schule mit gemeinsamem Unterricht  -  FLEX-Schule  - Schule im Grünen -  Ausbildungsschule - Verlässliche Halbtagsgrundschule
      Dorfstraße 34    -    16230 Sydower Fließ OT Grüntal                Tel.: 03337 46118 und 03337 430938                Fax: 03337 430937           info@grundschulegruental.de 

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Besondere Aktivitäten der Wackelzähne

 

 27.-28.07.2017                

 Ausflug zum Familiengarten und Hortübernachtung als Abschluss des Kitajahres

 

 

Auszug aus der Konzeption der „Wackelzähne“

 

 

Träger:                 Gemeinde Sydower Fließ

 Anschrift der       Hort der Grundschule Grüntal

Einrichtung:        Kitagruppe „Wackelzähne“

                                    Dorfstraße 63

                                   16230 Sydower Fließ / OT Grüntal

 Leiterin:                Frau Mary Ehlert

 Kontaktdaten:    Telefon: 03337 – 46 163

                                  Telefax: 03337 –  43 08 902

                                  Internet: www.grundschulegruental.de

                                  Email:    hort@grundschulegruental.de

 

Öffnungszeiten:   Montag - Freitag

                                   06:00 Uhr – 17:30 Uhr

 Stand: 19.07.2017

Vorwort

Liebe Eltern,

wir freuen uns, Sie in unserer Kindertagesstätte begrüßen zu dürfen und überreichen Ihnen hiermit unsere Konzeption. Die Konzeption ist Bestandteil des Betreuungsvertrages, den Sie mit unserem Träger, der Gemeinde Sydower Fließ, vertreten durch das Amt Biesenthal Barnim, geschlossen haben. Gemeinsam mit Ihnen begleiten wir Ihr Kind in seiner vorschulischen Entwicklung bis zum Schuleintritt. Wir sehen uns in dieser Zeit als Erziehungspartner zu Ihnen und freuen uns auf eine konstruktive, offene und verantwortungsvolle Zusammenarbeit.

Leitgedanken

Die uns anvertrauten Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten mit individuellen Bedürfnissen, Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Wir möchten den Kindern mit unserer pädagogischen Arbeit die Möglichkeit geben, ihre Umwelt mit allen Sinnen zu erleben und zu begreifen und sie somit individuell in ihrer Entwicklung zu fördern.

Das Kita-Gesetz, vom Land Brandenburg erlassen, sowie das Jugendhilfegesetz geben Regeln und Hinweise für die Arbeit mit den Kindern. Wir arbeiten nach den „Grundsätzen elementarer Bildung“ (Bildungsplan des Landes Brandenburg) und dem "Gemeinsamen Orientierungsrahmen für die Bildung in Kindertagesbetreuung und Grundschule". Er gibt der pädagogischen Arbeit, im Übergang vom Elementarbereich in den Primarbereich, einen verbindenden Rahmen.

Unsere Vorschulgruppe ist eine pädagogische Einrichtung in Trägerschaft der Gemeinde Sydower Fließ. Sie soll eine Stätte der Geborgenheit und des Wohlbefindens für Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren sein. Unsere Erzieher sind in erster Linie Ansprechpartner für die Kinder, die bei uns im Mittelpunkt stehen. Wir arbeiten eng mit den Eltern, der Grundschule Grüntal als VHG, der Kindertagesstätte „Wichtelhaus“ in Tempelfelde und anderen kommunalen Einrichtungen zusammen.

Elternbrief

 Was bedeutet Vorschule im Hort in der Wackelzahngruppe für Ihr Kind?

 o       Zusammenleben in einer altershomogenen Gruppe am Vormittag

o       Kennen lernen einer altersheterogenen Gruppe am Nachmittag

o       Neue Freunde finden aber auch Freunde zu wechseln

o       Gemeinsame Erlebnisse in der Gruppe der Gleichaltrigen aber auch die Möglichkeiten am Nachmittag nutzen zu können mit Hortkindern freundschaftliche Beziehungen aufzubauen

o       Gemeinsam Regeln im Wackelzahnalltag aufzustellen und einhalten zu lernen

o       Unterstützung zu bekommen bei Schwierigkeiten, sowohl durch die Erzieher als auch durch ältere Kinder

o       Intensivste Vorbereitung auf die Schulzeit durch gezielte Förderung  der Erzieherinnen

o       Wahrnehmen entwicklungsorientierter Angebote durch die räumliche Nähe zur Grundschule

o       Kennen lernen der Lehrer und des Tagesablaufes im Ganztag

 

Das Jahr vor der Schule bei den Wackelzähnen im Hort zu verbringen bedeutet aber auch einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen und diese Entwicklungsaufgabe früher als andere Kinder, die bis zum Schuleintritt in der Kita verbleiben, zu bewältigen. Wir wollen Ihr Kind auf diesem Weg begleiten, den Übergangsprozess erfolgreich zu bewältigen. Wir bitten Sie deshalb uns zu unterstützen indem Sie uns Vertrauen schenken und Ihrem Kind das notwenige Zutrauen. Gemeinsam kann es ein aufregendes, spannendes Jahr und eine einmalige Chance für Ihr Kind bedeuten mit neuen Bezugspersonen, Spielpartnern, Räumen, Spielzeugen und Veranstaltungen und somit ein erfolgreicher Auftakt für den fließenden Übergang in die Grundschulzeit.

 Lage und Ausstattung der Kindertagesstätte

Unsere  Einrichtung befindet sich im Zentrum des Ortes. Durch eine gute Busanbindung des öffentlichen Nahverkehrs, erreicht man die umliegenden Einzugsgebiete in kürzester Zeit. Die Grundschule, eine Einkaufsmöglichkeit, Wiesen, Felder und Wälder sind in unmittelbarer Nähe. Ein Bauernhof mit Kühen, Hühnern und anderen Tieren grenzt direkt an unser Grundstück.

Unser Haus ist ein modernisierter Altbau, dessen Erdgeschoss nachmittags kombiniert von der Vorschulgruppe und dem Hortbetrieb der Flex – Klassen genutzt wird. Momentan besitzt das Haus eine Kapazität von 37 Plätzen. Die individuell gestalteten Räume bieten altersgerechte, vielfältige Beschäftigungs- und Rückzugsmöglichkeiten. Wir verfügen demnächst über ein Kreativ – Atelier, einen Toberaum mit Bällebad und drei Gruppenräume mit integrierten Funktionsbereichen. Hierzu gehören eine Leseecke mit Bibliothek, der Bau- und Bewegungsraum, ein Verkleidungsschrank, das Puppentheater, ein Kaufmannsladen, eine Instrumentenstrecke sowie eine Vielzahl an Brett- und Tischspielen und Kreativmaterialien zur freien Verfügung.

Auf dem weitläufigen Naturgrundstück befindet sich unser Spielplatz im Grünen. Er ist ausgestattet mit altersgerechten Spielgeräten, wie Rutschenturm, Wippe, Schaukeln, Bolzplatz, großer Sandkiste, Kletterkombinationen, Balancierelement sowie Sitzbereiche als Orte der Rückzugsmöglichkeit für die Kinder. Ein entsprechender Baum- und Heckenbestand bieten Schatten und Anregungen für Versteck- und Fangspiele. So haben die Kinder in unserem Außengelände vielfältige Möglichkeiten sich im Rollenspiel zu probieren, Koordination, Motorik und Kraftdosierung auszubauen, soziale Interaktion zu schulen und differenzierte, ganzheitliche Erfahrungen für ihre Persönlichkeitsentwicklung zu sammeln, um sich somit durch Spiel und Bewegung weiter zu entwickeln.

 Unser Team

Die pädagogische Förderung und Betreuung im Hort- und Kindergartenbereich erfolgt durch insgesamt sieben staatlich anerkannte Erzieher und Erzieherinnen die in Teilzeit beschäftigt sind. Die feste Bezugserzieherin, Frau Weigner, widmet sich hierbei den Kindern der „Wackelzähne“, drei weitere Kollegen die gleichzeitig für die Betreuung der Hortkinder zuständig sind, unterstützen die pädagogische Arbeit in der Vorschulgruppe ebenfalls.

 Pädagogische Grundgedanken

Grundsätzliche Chancen

 Die Altersmischung von Kindern im Vorschulalter und Hortkindern am Nachmittag entspricht dem wirklichen Leben, wie auch in Ihren Familien die zumeist aus Mutter, Vater und jüngeren bzw. älteren Geschwistern bestehen, in manchen Haushalten sind es sogar Mehrgenerationen. Auch im Freundeskreis der Familie und im Freizeitbereich, wie beispielsweise Sport- und Spielgruppen herrscht die Altersheterogenität vor.  Eine altershomogene Gruppe finden wir seltener, wie beispielsweise in der Schule. Es gibt fließende Übergänge von den Wackelzähnen in die Schule / den Hort, so genannte Transitionen, die für mehr Kontinuität in der Lebenswelt der Kinder sorgen.

 Kindorientierte Chancen und gegenseitige Wechselwirkungen

Sicherlich hat das ein oder andere Kind bereits ältere Geschwister im Hort. Das bedeutet, dass sie gemeinsam die Einrichtung besuchen können und somit schon vertraute Bindungen vorfinden. Die Kinder finden durch den frühen Übergang in den Hort konstante Bezugspersonen in den Erziehern, die ihnen über einen langen Zeitraum erhalten bleiben können (max. 12. Lj.). Die Schüler sind Verhaltensmodelle für jüngere Kinder, sodass die Jüngeren Konfliktlösungsmodelle von den Älteren erlernen. Die älteren Kinder sind rücksichtsvoll und hilfsbereit gegenüber jüngeren, bieten Trost sowie emotionale Unterstützung und lernen gleichzeitig Empathieverhalten zu entwickeln. So sind längerfristige Freundschaften unter den Kindern möglich. Es kommt zu weniger Konfliktsituationen zwischen den „Großen“ und den „Kleinen“ auf dem Schulhof, weil man sich schon kennt und im Jahr zuvor gelernt hat, sich gegenseitig wertzuschätzen. Das heißt, mehr Kooperation und weniger Konkurrenz. Insbesondere Einzelkinder können im Hort „Ersatz - Geschwister“ finden. Wer träumt in dem Alter nicht von einem großen Bruder / einer großen Schwester? Die Selbständigkeitsentwicklung der jüngeren Kinder wird gefördert aufgrund von Modelllernen, Anregungen und Entwicklungsanreizen durch die Hortkinder. Weiterhin profitieren die jüngeren von Interaktionen mit den älteren Kindern, weil sich diese in ihrem Sprachstil besser auf deren Aufnahmefähigkeit einstellen. Andererseits lernen die Hortkinder durch Lehren und „Tutoring“. Sie sichern ihr Wissen und ihre erworbenen Fähigkeiten durch Weitergabe und Wiederholung. Die Chance für eine ideale Sprach- und kognitive Entwicklung wird begünstigt, da es mehr Erzieher – Kind – Interaktionen und angeleitete, geplante und strukturierte Gruppenaktivitäten gibt. Mehr Interaktionen deshalb, weil beispielsweise bei personellen Engpässen kein Aufteilen der Gruppe auf andere möglich ist. Das bedeutet intensive und individualisierte Förderung in Vorbereitung auf den Schuleintritt.

 Kindorientierte Risiken und gegenseitige Wechselwirkungen

Ältere Kinder sind nicht immer nur positive Verhaltensmodelle. Die Hortkinder könnten versuchen am Nachmittag ihre Überlegenheit und Stärke auszuspielen. Weiterhin kann es passieren, dass die Hortkinder bei ihren Aktivitäten von den Kleineren gestört werden und dann zurückweisend und aggressiv gegenüber den Jüngeren reagieren. Im Hort sind die „Wackelzähne“ die jüngsten Kinder und nicht wie in der Kita die „Großen“. Das Jahr vor der Schule bei den Wackelzähnen im Hort zu verbringen, bedeutet für die jüngeren Kinder auch einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen und diese Entwicklungsaufgabe ein Jahr früher als andere Kinder, die bis zum Schuleintritt in der Kita verbleiben, zu bewältigen. Die Vorschulgruppe ist am Vormittag weitgehend isoliert von anderen Kindern.

 Pädagogisches Konzept

Mit unserer Arbeit wollen wir die Kinder befähigen, ihr Leben gestalten zu können. Sie entwickeln Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und somit ein großes Maß an Selbständigkeit. Die Kinder fühlen sich angenommen und respektiert. Sie nehmen eigene Bedürfnisse und Interessen und die der anderen wahr und können diese zeigen. Die Kinder werden dabei unterstützt, Konfliktlösungen selber zu finden.

 Pädagogischer Ansatz

Der situationsorientierte Ansatz ist grundlegend und geht auf die Bedürfnisse, Neigungen und Interessen des einzelnen Kindes ein. Wir nutzen die Formen des freien Spiels als wichtiges Lernfeld der Kinder. Der situationsorientierte Ansatz ist keine pädagogische Technik oder didaktische Methode, er gleicht einer Haltung, einer persönlichkeitsbedingten Sichtweise von ganzheitlicher Pädagogik unter Berücksichtigung von:

- Wertschätzung der Kinder

- Nichtausgrenzen von aktuellen Situationen

- Bedeutung jedes einzelnen Tages

- Arbeit an der eigenen Identität und Professionalität

Unser pädagogisches Personal, das sich dem situationsorientierten Ansatz verpflichtet fühlt, möchte Kindern – in enger Zusammenarbeit mit den Eltern – die Möglichkeit geben,

- Lebensereignisse und erlebte Situationen, die die Kinder beschäftigen,

- nachzuerleben (auf der emotionalen Ebene),

- diese zu verstehen (auf der kognitiven Ebene),

- aufzuarbeiten bzw. zu verändern (Handlungsebene),

- damit sie die Erfahrungen machen, gegenwärtiges Leben zu verstehen und praktische   

  Situationen bewältigen zu können.

 Naturpädagogische Erfahrungen sensibilisieren sie mit allen Sinnen. Unsere thematischen Inhalte orientieren sich am Zyklus der Jahreszeiten, dem natürlichen und gesellschaftlichen Umfeld der Kinder. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei in Sinneserfahrungen in der Natur, die durch Waldausflüge zu jeder Jahreszeit, Erkundungen in unserem Garten und dem Umfeld der Kindertagesstätte angeboten und thematisiert werden.

 Projektarbeit

In einem Projekt arbeiten wir themenbezogen und strukturiert in einem individuell festgelegten Zeitrahmen. Projekte können gruppenintern aber auch gruppenübergreifend gemeinsam mit dem Hort stattfinden. Mit Hilfe einer Fotodokumentation, Collagen der Kinder und Berichten wird die Projektarbeit für die Eltern veranschaulicht.

 

Tagesablauf im Kindergarten

Die Strukturierung ist uns wichtig, da sie für die Kinder Orientierungshilfe und ein Gefühl der Sicherheit bedeutet

Bringzeit

Unsere "Bringzeit" liegt zwischen 7.00 Uhr und 9.00 Uhr. Bis zum Ende der Bringzeit findet das Freispiel ausschließlich in den Gruppenräumen und evtl. im Garten statt.

Frühstück

An einem gemeinsamen vorbereiteten Tisch essen die Kinder ihr mitgebrachtes Frühstück um 8.00 Uhr zusammen. Als Getränke bieten wir  Tee, Milch und Kakao an.

 Morgenkreis

Um 9.00 Uhr findet unser Morgenkreis statt. Gemeinsam wird der Tag begrüßt, gesungen und das Wichtigste für den Tag besprochen. Der Morgenkreis dient dazu Gemeinschaft zu erleben und sich zusammen mit jedem einzelnen Anwesenden als Gruppe wahrzunehmen. 

 Obstpause

Nach dem Morgenkreis findet eine gemeinsame Obstpause statt, die auch ein fester Bestandteil in unserem Tagesablauf ist.

 Angebote

 

Um 10.00 Uhr finden gezielte Angebote wie kreative Arbeiten, häusliche Beschäftigungen, Experimente, Turnen und ähnliche Bildungsangebote,  sowie das Vorschulprogramm  statt.        

Spielzeit

Danach haben die Kinder "ungestörtes Freispiel" in der gesamten Einrichtung. In dieser Zeit stehen ihnen verschiedene Erfahrungsbereiche sowohl in den Gruppenräumen als auch im Flur und auf dem Außengelände zur Verfügung.                                        

Mittagessen

Ab 11.30 Uhr bis 12.00 Uhr nehmen die Kinder ihr Mittagessen ein. Die Kinder werden beim Austeilen der Speisen mit   einbezogen (Tischdienst). Die Erzieherin achtet auf eine ruhige Atmosphäre und auf gute Tischsitten. Der gemeinsam festgelegte Speiseplan hängt für alle gut sichtbar aus.

Vor dem Mittagsschlaf führen wir hygienische Maßnahmen durch, wie den Gang zur Toilette und das Putzen der Zähne. In der Zeit von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr halten die Kinder ihren Mittagsschlaf oder ruhen sich aus.

Spielzeit

Ab 13.00 Uhr verteilen sich die Kinder in die Gruppenräume und haben Freispielzeit bis 14.00 Uhr. Jedes Kind hat sein eigenes Vesper dabei, was wir gemeinsam nach 14.00 Uhr einnehmen. Dazu reichen wir Tee. Danach spielen wir in den Gruppenräumen oder auf dem Außengelände.

Abholzeit

Die Kinder werden entsprechend der gebuchten Zeit abgeholt und haben sich bei dem Erzieher abzumelden.                                          

Die vollständige Konzeption sowie die verbindliche Hausordnung, können Sie jederzeit in unserer Einrichtung einsehen.

In Kürze finden Sie hier Informationen zum Vorschulkindergarten in Grüntal.